
Die Berufsorientierung an der Realschule Feuerbach
Die Berufsorientierung der Schüler*innen ist eine der fünf tragenden Säulen unseres Schulprogrammes, in dem es heißt:
„Die Berufsorientierung nimmt an der Realschule Feuerbach einen besonderen Stellenwert ein. Eine umfassende und individuelle Vorbereitung auf das Berufsleben soll durch einen viel-schichtigen Informations- und Förderprozess erreicht werden, bei dem zunehmend eigenver-antwortlich das eigene Stärkenprofil herausgearbeitet und berufliche Interessen gefördert, aber auch zunächst unbeachtete Berufsfelder erschlossen werden sollen.“
Einleitende Gedanken
Ziel dieses Konzepts ist es, dass beim Verlassen der Realschule möglichst jede/r Schüler*in eine reflektierte und individuell passende Entscheidung für den weiterführenden Weg in eine Berufsausbildung oder in einen weiterführenden Bildungsgang treffen kann und die entsprechende Berufswahlreife und Ausbildungsreife für den Beruf, die weiterführende Schule oder andere Optionen vorweisen kann.
Konzeptionelle Annahmen
Unser pädagogisches Handeln und konzeptionelles Denken im Rahmen der beruflichen Orientierung richtet sich an verschiedenen Grundannahmen aus. Diese Annahmen leiten wir sowohl aus den Vorgaben des Bildungsplanes, der Verwaltungsvorschrift BO und aus empirischen Befunden zum Thema berufliche Orientierung ab.
Berufliche Orientierung als Prozess
Die Realschule Feuerbach begreift „gute“ berufliche Orientierung als einen Prozess, der schon im frühen Alter beginnt und durch die Lehrkräfte gezielt und individuell begleitet wird (Brüggemann, T. (2015), S. 68 ff.). Dieser evaluierte und stetig weiterentwickelte Prozess, der nach 2008 sowohl im Jahr 2011 als auch im Jahr 2016 und 2021 erneut von der Landesstiftung Baden-Württemberg mit dem BoriS-Berufswahlsiegel als „ausgezeichnet“ zertifiziert wurde, zieht sich durch das gesamte Schulleben der Schüler*innen. Angelehnt an aktuelle empirische Befunde gehen wir davon aus, dass Lernende verschiedene Phasen der Berufsexploration durchlaufen (Diffuse Orientierung, Konkretisierung, aktive Ausbildungsplatzssuche und Anschlussplanung). In diesen Phasen unterstützen die Lehrkräfte alters- und bedarfsgerecht durch eine Vielzahl von Lernarrangements, Praxiserfahrungen und individuelle Coachingangebote (ebd.). Uns ist es wichtig, einzelne Maßnahmen und Programme aus dem Bereich der Berufsorientierung nicht isoliert zu betrachten, vielmehr legen wir Wert auf eine sinnvolle didaktische Verzahnung, um Verpuffungseffekten vorzubeugen. Um diese Verzahnung zu gewährleisten, sind die Maßnahmen sinnvoll aufeinander abgestimmt und angelegt als „eine Berufsorientierungskette mit einer verzahnten Systematik“ (Brüggemann (2015), S. 71). Als zentrale Gelenkstelle zwischen den einzelnen Praktika und Veranstaltungen dienen Coachings, die in Klasse 8 im Rahmen von BOaktiv etabliert und vorbereitet werden und sich bis in Klasse 10 fortsetzten. Im Folgenden soll anhand exemplarischer Beispiele der Prozess- und Verzahnungscharakter unseres Konzepts veranschaulicht werden. Die einzelnen BO-Maßnahmen werden im beigefügten Glossar näher erklärt.
Bereits im Teamtag in den Klassen 5 und 6 sollen die persönlichen und sozialen Kompetenzen der Schüler*innen gestärkt werden, die die Grundlage für die Schlüsselqualifikationen im Berufsalltag bilden. Damit schon frühzeitig Lernerfahrungen dokumentiert werden können, erhalten alle Schüler*innen der Klasse 5 einen Qualipass zur Einschulung als Geschenk, um diesen als ihr persönliches Portfolio führen zu können. Der Qualipass wird in Zukunft durch eine digitale Portfoliomöglichkeit ersetzt.
In Klasse 7 wird seit dem Schuljahr 2017/2018 das Fach WBS – Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung unterrichtet. Zum Fach heißt es im neuen Bildungsplan: „Eine zentrale Aufgabe der Berufs- und Studienorientierung ist es, die Schüler*innen als zukünftige Berufswähler in die Lage zu versetzen, die Angebote der Arbeitswelt zu analysieren und mit ihren Interessen und Fähigkeiten zu vergleichen.“ Die Schüler*innen erhalten von der Schule mit der Einführung in das neue Fach zudem einen individualisierten Ordner, in dem sie bis zu ihrem Abschluss sämtliche Materialien zum Fach WBS und zur beruflichen Orientierung sammeln werden. Auch der Qualipass wird in diesem Ordner abgelegt. Durch die von uns bereits „erworbene“ Berufswahlapp, kann die gesamte Portfolioarbeit noch einfacher, lebensnaher und effizienter gemacht werden.
In Klasse 8 führen die Schüler*innen ein Berufspraktikum im sozialen Bereich durch. Zur Vorbereitung werden im Fach Religion/Ethik „Soziales Handeln“ thematisiert. Damit verfolgt die Realschule Feuerbach neben einer Erweiterung des Berufsspektrums im sozialen Bereich bei den Lernenden auch einen Zugewinn an Selbst- und Sozialkompetenzen, die als Softskills in einer immer dynamischer werdenden Berufswelt von zentraler Bedeutung sind. Ebenso werden gezielt Genderstereotypen abgebaut und die Vorstellung von typischen Frauen und Männerberufen kritisch hinterfragt.
Zusätzlich wird im Rahmen von BOaktiv ein ausführliches Kompetenzprofil erstellt. Um dies zu erreichen, durchlaufen unsere Schüler*innen verschiedene Aufgabestellungen mit Beobachtungsaufgaben, digitalen Tests und mehreren Selbsteinschätzungen die Auskunft über ihr Stärken und Interessensprofil geben.
Davon ausgehend werden im ersten Schulhalbjahr in individuellen Rückmeldegesprächen individuelle Ziele mit den Schüler*innen vereinbart. Ebenso legen wir in den Coachings den Grundstein für das sogenannte Berufecasting, das im Zuge des Kooperationsprojektes „Bildungswege für Feuerbach ins Leben gerufen wurde und inzwischen auf ganz Stuttgart ausgeweitet ist.
Zudem sind die Schulleitungen der Bismarckschule, der Realschule Feuerbach und der Louis Leitz Schule in einem Kooperationsprojekt zum Bildungsstandort Feuerbach zusammengekommen und streben eine nachhaltige und dauerhafte Kooperation zur Förderung der individuellen Stärken, der Berufswahlreifekompetenz und der Berufsorientierung der Jugendlichen in Feuerbach durch die Projekte „Berufecasting (exklusiv)“, „Elternabende“, „Ausbildungsmesse“ und „Berufsorientierung“ an.
Ziele der Kooperation sind:
- Berufsorientierung für Feuerbacher Jugendliche
- Netzwerkbildung zur Stärkung des Bildungsstandortes Feuerbach
- Stärkung der dualen Ausbildung und Weiterbildung
- Zusammenführung verschiedener berufsorientierender Aktivitäten in Feuerbach
- Weiterführende Bildungsangebote an beruflichen Schulen in Feuerbach kennenlernen
Beim Berufecasting haben unsere Schüler*innen Berufserkundungswünsche anzugeben und bekommen diese Berufe dann in den Schulen vor Ort vorgestellt. Welche Berufe für die Schüler*innen in Frage kommen, ist ebenso Teil der Coachinggespräche und wird aus den Kompetenzprofilen und bisherigen Praktika abgeleitet.
Außerdem können Schüler*innen der Klasse 8, die auf dem G-Niveau unterrichtet werden, weitere Berufspraktika während der Schulzeit durchführen, um ihnen gute Anschlussmöglichkeiten an den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 zu ermöglichen. Die Eltern der Klassenstufe 8 werden durch einen BO-Elternabend im November in Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur unser umfangreiches Programm explizit informiert.
Im zweiten Halbjahr erfolgt erneut ein Coaching, indem die Erfahrungen aus dem Berufecasting aufgenommen, das Schuljahr reflektiert und ein Ausblick auf das frei wählbare Berufspraktikum in Klasse neun vorgenommen wird.
In Klasse 9 erhalten die Schüler*innen im Unterricht des Faches WBS und bei einer Vielzahl weiterer Veranstaltungen Einblicke in die Berufswelt. Dabei steht der Realschule Feuerbach ein umfangreiches Netzwerk aus Firmen, Fachleuten und der Agentur für Arbeit zur Verfügung. Das Hinzuziehen von außerschulischen Partner*innen vermittelt so Informationen aus erster Hand. Es werden neben Ausbildungsberufen auch weiterführende Schulen und andere Alternativen nach der Realschule vorgestellt.
Ende November absolvieren die Schüler*innen ihr einwöchiges Praktikum in einem Betrieb, das sie selbst vereinbaren, in einem Praktikumsbericht umfangreich reflektieren und dann im Rahmen der Projektprüfung vorstellen.
Die Begleitung durch die Berufsberatung der Agentur für Arbeit wird mit Einzelberatungen auch in Klasse 10 fortgesetzt. Schüler*innen, die bei der Berufsorientierung oder bei Bewerbungen auf Probleme stoßen, werden durch die schuleigene Schulsozialarbeit und in besonderen Fällen persönlich durch ehrenamtliche Ausbildungspat*innen der Freiwilligenagentur Stuttgart zusätzlich individuell unterstützt.
Seit 10. November 2016 haben wir einen Fachraum für die berufliche Orientierung, die sogenannte Talent Company, die uns von der Strahlemannstiftung eingerichtet worden ist. In diesem Raum finden spezielle Veranstaltungen zur Berufsorientierung statt.
Neben der intensiven Arbeit mit den Schüler*innen werden in Klasse 8 und 9 spezielle Elterninformationsabende mit dem Berufsberater der Agentur für Arbeit und Firmenvertretern angeboten, damit auch die Eltern, die bei diesem Prozess eine wesentliche Rolle spielen, Informationen aus erster Hand erhalten.
Außerdem werden die Schüler*innen bei der Ausbildung zum Schülermentor aktiv gefördert und unterstützt, um zusätzliche Qualifikationen zu erwerben und diese aktiv im Schulalltag einzubringen. So sind unter derzeit an der Schule Schülermentor*innen in den Bereichen Gesundheit, Sport, Betreuung, Konfliktmanagement, Umweltschutz, Erste-Hilfe oder Lernunterstützung aktiv und unterstützen ihre Mitschüler*innen, leiten AGs, führen Projekte mit eigenen Klassen und Klassen von Grundschulen durch und erwerben so wertvolle Erfahrungen für ihre weitere Zukunft.
Berufliche Orientierung braucht individualisiertes Lernen
Im Bildungsplan wird Berufliche Orientierung als „wesentlicher Bestandteil individueller Förderung [beschrieben] und basiert auf festgestellten Kompetenzen, Potenzialen und Interessen der Schülerinnen und Schüler.“
Die Realschule Feuerbach geht entsprechend davon aus, dass die Gestaltung der eigenen Berufsbiographie sowie die damit verbundenen Lernprozesse möglichst individualisiert und differenziert verlaufen sollten und von verschiedenen Faktoren wie den individuellen Interessen, der jeweiligen motivationalen Einstellungen, kognitiver Ausprägungen, kultureller und sozialer Einflüsse und der jeweiligen Vorwissensstrukturen abhängt. Dies erfordert konsequenterweise ein Lernumfeld, das möglichst gut und differenziert auf die einzelnen Schüler*innen abgestimmt ist.
Es lässt sich demnach feststellen: „Angesichts der Unterschiede in den Entwicklungsständen der beruflichen Orientierungen der Jugendlichen ist zu erwarten, dass es nicht die Fördermaßnahme zu einem Zeitpunkt für alle Jugendlichen geben kann. Somit gilt für die schulische Berufsorientierung der Anspruch […] individuell fördern zu wollen und zu müssen.“ (Brüggemann (2015), S. 73)
Um diesem Umstand gerecht zu werden, ermöglichen wir es unseren Schülern schon in Klasse 5 und 6, interessensgeleitet und individualisiert an Aktionen wie dem „Girlsday und Boysday“ und „Mitmachen Ehrensache“ teilzunehmen. Die Teilnahme erfolgt freiwillig und richtet sich an den individuellen Interessen der Schüler*innen aus. Zudem werden im Rahmen unseres Teamtages schon früh und ressourcenorientiert eigene Stärken gefördert und ggf. soziale Entwicklungsfelder in den Blick genommen.
Auch die Arbeit an eigenen Stärken und Schwächen, Interessen und Berufswünschen im Fach WBS erfolgt individuell und lässt den Schüler*innen ausreichend Raum, sich selbstgesteuert über Berufe zu erkunden.
Im Rahmen von BOaktiv werden die gewonnenen Einsichten in die eigenen Interessen und Fähigkeiten durch mehrere Beratungsgespräche mit reflektiert und besprochen. Inzwischen hat sich an der Realschule Feuerbach ein gut funktionierendes Coaching-Netz etabliert: Zusätzliche Klassenlehrerstunden ab Klasse 7 bis Klasse 10 ermöglichen es den Klassenlehrer*innen in Abstimmung mit den WBS-Lehrer*innen, wichtige Themen in den Blick zu nehmen. Ebenso ist unsere Schulsozialarbeiterin Frau Buck in den Prozess der beruflichen Orientierung eingebunden und unterstützt und berät die Schüler*innen in enger Absprache mit den Fach- und Klassenlehrer*innen. Ab Klasse 8 steht unsere Berufsberaterin, Frau Höck, zudem für Gespräche zur Verfügung und unterstützt bei der Gestaltung der Bildungsbiographie.
Das Berufspraktikum in Klasse 9 ist für die Schüler*innen ebenfalls frei wählbar. Entsprechend ihrer Neigungen und Interessen können hier Berufe in der Praxis erkundet werden. Zudem ist es den Jugendlichen freigestellt, ein zusätzliches weiteres Praktikum in Klasse 9 in der letzten Schulwoche zu absolvieren, wenn sie dies wünschen.
Unser Veranstaltungsformat Schule trifft Wirtschaft / Schule besucht Wirtschaft, das in regelmäßigen Abständen in unserem, von der Strahlemann Stiftung finanziertem, Talent-Company-Raum abgehalten wird, bietet darüber hinaus weitere Möglichkeiten, sich individuell und nach Interesse über Berufe zu informieren: In Regelmäßigen Abständen lädt die Realschule Feuerbach Ausbildungsunternehmen zu sich an die Schule ein, die in einem ca. einstündigen Vortrag ihre Ausbildungsberufe vorstellen. Die Teilnahme ist für die Schüler*innen freiwillig. Damit gewährleisten wir, dass interessierte und motivierte Schüler*innen auf interessierte und motivierte Vertreter*innen der Wirtschaft treffen und in den Austausch kommen.
Berufliche Orientierung als Leitperspektive geht alle Fächer etwas an
Mit dem Konzept der Leitperspektiven „werden Fähigkeitsbereiche angesprochen, die nicht einem einzigen Fach zugeordnet, sondern übergreifend in verschiedenen Fächern entwickelt werden sollen.“ „Berufliche Orientierung im Sinne einer Unterstützung und Vorbereitung von tragfähigen, begabungs- und entwicklungsgerechten Entscheidungen und Weichenstellungen für kommende Berufswege sowie für lebenslanges Lernen“ ist als themenspezifische Perspektive im Fach WBS verortet, jedoch bedeutet diese Zuordnung „keine Gewichtung.“
Die Realschule Feuerbach trägt diesem Umstand Rechnung, indem berufliche Orientierung als Aufgabe der ganzen Schule angesehen wird und zwar auf verschiedenen Ebenen: So leisten die Fächer ganz allgemein ihren Beitrag, indem sie berufsrelevantes Wissen vermitteln, aber auch ganz konkret durch angebahnte Kooperationen zwischen Fächern und außerschulischen Partner*innen.
So besteht beispielsweise schon seit vielen Jahren eine erfolgreiche Kooperation mit der Universität Stuttgart, dem Programm HackDays und dem Fach Technik: In Praxistagen arbeiten Schüler*innen an kniffligen Problemen, die sie lösen müssen. Im Fach Deutsch erwerben die Schüler*innen in Klasse 8 und 9 beispielsweise wichtige Schreibkompetenzen, um eine Bewerbung selbstständig zu verfassen.
Nicht zuletzt leisten alle Kolleg*innen der Schule auch einen Beitrag zur Leitperspektive BO, indem sie die Fülle an Projekten und Terminen durch eine wertschätzende Grundhaltung, Bereitschaft zur Begleitung und Betreuung außerschulischer Veranstaltungen und durch ihre fachspezifische Expertise in vielen Sitzungen mitunterstützen.
Pädagogische Ziele: Berufswahlreife und Ausbildungsreife
Die Konzepte „Berufswahlreife“ und „Ausbildungsreife“ können als übergeordnetes Ziel der beruflichen Orientierung an der Realschule Feuerbach angesehen werden.
Während versucht wird, Schüler*innen auf dem Weg zur Berufswahlreife alle wichtigen Kompetenzen und Inhalte zu vermitteln, um eine bildungsbiographische Entscheidung begründet, vorbereitet und individuell passend zu treffen, zielt das Konzept der Ausbildungsreife auf einen komplexeren und umfassenderen Zustand.
Das Bundesinstitut für Berufsbildung versteht unter dem Begriff der Ausbildungsreife allgemeine Voraussetzung, die Jugendliche befähigt, eine Berufsausbildung aufzunehmen und erfolgreich zu beenden. Das Konzept der Ausbildungsreife setzt sich […] aus den folgenden fünf Merkmalsbereichen zusammen:
- Schulische Basiskenntnisse (z.B. Rechtschreibung, mathematische Grundkenntnisse)
- Psychologische Leistungsmerkmale (z.B. Sprachbeherrschung, Befähigung zur Daueraufmerksamkeit)
- Physische Merkmale (altersgerechter Entwicklungsstand und gesundheitliche Voraussetzungen)
- Psychologische Merkmale des Arbeitsverhaltens und der Persönlichkeit (z.B. Zuverlässigkeit, Kritikfähigkeit)
- Berufswahlreife (Selbsteinschätzungs- und Informationskompetenz)
Es wird ersichtlich, dass diese fünf Kompetenzbereiche frühzeitig und fächerübergreifend angebahnt werden müssen und als zentrale Basiskompetenzen stetig mitentwickelt werden müssen.
Ein Teil der Ausbildungsreife ist die Berufswahlreife. Diese zeigt sich vor allem darin, dass Schüler*innen ihre beruflichen Interessen kennen und ihre Stärken einschätzen können. Außerdem sollten sie in der Lage sein, sich selbst über Ausbildungsberufe und -wege zu informieren.
Um alle relevanten Kompetenzen zu vermitteln, die Kinder für ihre Berufswahlreife benötigen, wird vor allem ab Klasse 8 im Fach WBS ganz gezielt an eigenen Stärken und Schwächen gearbeitet, sowie Informations- und Recherchekompetenzen im Unterricht entwickelt.
Dabei kann die berufliche Verlaufsplanung als Teillernziel genannt werden (vgl. Brüggemann (2015), S. 74 u. 75). Hierbei wird der Weg zum Wunschberuf mit allen formalen und informellen Anforderungen transparent gemacht und in Zwischenschritte und Meilensteine aufgeteilt, auf die die Schüler*innen gezielt hinarbeiten können. Ebenso werden in der Verlaufsplanung mögliche Alternativen zum Wunschberuf diskutiert und aufgezeigt und das Berufswahlspektrum stetig vergrößert. Hinzu kommt das Bestreben, bei den Schüler*innen ein Bewusstsein für Timingfragen zu schärfen, damit wichtige Termine, Fristen und Explorationsphasen, aber auch Orientierungsangebote und Messen nicht versäumt werden (vgl. ebd.).
Berufliche Orientierung lebt von Praxiskontakten
Neben Beratungs- und Vermittlungsbemühungen sind es vor allem die Praxiskontakte, die Übergangserfolge zwischen Realschulen, weiterführenden Schulen und Betrieben gewährleisten. Die Empirie zeigt klar, dass es vor allem „Klebeeffekte“ aus Kontakten mit der Wirtschaft sowie dem familiären Kontext sind, die den beruflichen Übergang maßgeblich mitbestimmen (vgl. ebd., S. 73). Daraus leiten wir die Notwendigkeit ab, Schüler*innen eine möglichst hohe Anzahl von Kontaktmöglichkeiten und Praxiserfahrungen mit der Wirtschaft zu ermöglichen. Neben den Praktika in Klasse 8 und 9, sind es vor allem unsere Vorträge und Besuche im Rahmen der Veranstaltung Schule trifft Wirtschaft/Schule besucht Wirtschaft, bei denen Schüler*innen in den Austausch mit Vertreter*innen aus der Wirtschaft kommen. Auch unsere hauseigene Jobmesse, die wir einmal im Jahr im November in Kooperation mit der Bismarckschule veranstalten, zeigt hier gute Effekte. Darüber hinaus werden unsere Bildungspartner immer wieder aktiv zu uns in die Schule eingeladen. So übernahm die BW-Bank beispielsweise in Klasse 8 eine Unterrichtseinheit zum Thema Finanzen, die Bundespolizei führt in regelmäßigen Abständen ein Bewerbertraining durch und die Deutsche Bahn als unser Jobwallpartner besuchte in den letzten Jahren regelmäßig unsere Neuntklässler. Auch unser Berufecasting ermöglicht eine Vielzahl verschiedener Einblicke in die Berufswelt.
Die Vielfalt unserer Angebote, die Kooperation mit außerschulischen Partner*innen und der große Praxisbezug machen uns zuversichtlich, auf einem richtigen Weg zu sein. Im Folgenden stellen wir eine Auswahl unserer Veranstaltungen und Angebote im Bereich der Berufsorientierung für die Schüler*innen vor.
Talent-Company
ein Raum für die Berufsorientierung
Die Talent Company ist unser Fachraum für die Berufsorientierung. Hier finden beispielsweise die Veranstaltungsreihe „Schule trifft Wirtschaft“, die Einzelberatung durch Frau Höck, unserer Berufsberaterin, Teile von BOaktiv und die anschließenden Beratungsgespräche statt. Der Raum wird aber auch für Konferenzen verschiedener Art, aber vor allem des BO-Teams genutzt.
http://www.strahlemann.org/talent-company/
Job Wall
Schnittstelle zwischen Schule und Betrieb
Die Job Wall befindet sich in der Talent Company. Hier können Firmen eine Präsentationsfläche buchen, um ihre Ausbildungsberufe vorzustellen und um Auszubildende zu werben.
Infos unter: http://www.strahlemann.org/mediathek/talent-company-mach-mit/
Die Arbeitsagentur
in enger Kooperation mit der RSF
Seit vielen Jahren kooperieren wir sehr gewinnbringend für unsere Schule mit Frau Höck von der Arbeitsagentur. Sie besucht unsere Schule mehrfach im Schuljahr und bietet dabei den Schüler*innen der Klasse 8 einen ersten Einblick in die Berufsorientierung. Die 9. Klasse erhält Informationen über den Ausbildungsstellenmarkt in Stuttgart und über weiterführende Schulen. An einem Tag ist die 9. Klasse zum Besuch des Berufsinformationszentrums in der Nordbahnhofstraße eingeladen, wo sie wertvolle Tipps für die Job- bzw. Praktikumsstellensuche bekommt. Zudem bietet er für die Schüler*innen der Klassen 8, 9 und 10 individuelle Berufsberatungen an.
Fach WBS
mit individualisiertem Schülerordner
Viele Schwerpunkte der beruflichen Orientierung werden seit dem Schuljahr 2017/2018 im Fach WBS vermittelt. Die Schüler*innen erhalten ab Klasse 7 einen personalisierten Ordner, in dem sie die Themeninhalte des Faches und sämtliche Inhalte der beruflichen Orientierung sammeln und dokumentieren werden. Der Qualipass findet in diesem Ordner auch Platz.
In Zukunft werden wir mit dem digitalen Tool berufswahlapp arbeiten.
Qualipass
Dokumentation der beruflichen Orientierung
Alle Schüler*innen der Klasse 5 sowie Quereinsteiger*innen an unserer Schule erhalten zur Einschulung als Geschenk einen Qualipass. „Der Qualipass hält Praxiserfahrungen und Kompetenzgewinne fest, die durch ehrenamtliches Engagement in der Schule, in Vereinen, im Gemeinwesen oder in Projekten, durch Kurse, Auslandsaufenthalte, Praktika oder berufliche Weiterbildungsangebote erworben wurden. Von 2002-2017 haben bereits über 470.000 Jugendliche und Erwachsene den Qualipass erhalten und nutzen ihn zur Dokumentation ihrer Bildungsbiografie. Für viele Schulen ist der Qualipass ein wichtiges Instrument zur Berufsorientierung und Betriebe und Vereine nutzen ihn zur Dokumentation von Praktika und Engagement und als Ausdruck ihrer Wertschätzung für das Geleistete. (4)
Schule trifft Wirtschaft / Schule besucht Wirtschaft
Begegnungen ermöglichen
„Schule trifft Wirtschaft" ist ein von uns ins Leben gerufenes Veranstaltungsformat, das Vertreter*innen verschiedener Unternehmen und interessierte Schüler*innen mit dem Ziel zusammenführt, den Beteiligten Raum für ein Kennenlernen und den direkten Austausch zu geben. Hierfür laden wir Ausbilder*innen von ganz unterschiedlichen Unternehmen, Firmen und Betrieben (bisher: Lidl, Caverion, Landespolizei, Theaterhaus Stuttgart, Türenmann, Stadt Stuttgart, Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg, ROM Technik, Bundespolizei, Spedition Otlinghaus, Karl-Olga-Krankenhaus, Deutsche Bahn AG, GWG, Oberlandesgericht) ein, die in unserer Talent Company vor einer kleinen Gruppe interessierter Schüler*innen der Klasse 8 bis 10 die Berufe vorstellen, die bei ihnen ausgebildet werden.
Berufspraktikum im sozialen Bereich
in Klasse 8
Mitte Januar absolvieren alle unsere Schüler*innen ein in der Regel einwöchiges Praktikum in einem sozialen Beruf, bei dem sie nach Möglichkeit von einer Lehrkraft am Praktikumsort besucht werden. Sie sollen sich die Praktikumsplätze in Eigeninitiative organisieren. Als Unterstützung dient der Thementag Zukunftschance soziale Berufe.
Berufspraktikum
in Klasse 9
Ende November absolvieren alle unsere Schüler*innen ein in der Regel einwöchiges Praktikum in einem Beruf ihrer Wahl, bei dem sie nach Möglichkeit von einer Lehrkraft am Praktikumsort besucht werden. Sie sollen sich die Praktikumsplätze in Eigeninitiative organisieren, erstellen über ihre Erfahrungen in der Berufswelt eine benotete Dokumentation mit verbindlichen Inhaltselementen und absolvieren. Die Praktikumserfahrungen können im Projekt „Zeig was du kannst“ genutzt werden.
Berufsorientierung
durch die Schulsozialarbeit
Zum Angebot der Schulsozialarbeit gehören Unterstützungs- und Begleitungsangebote in den Bereichen Bewerbung, Übergang Schule-Beruf und andere berufsbezogene Themenbereiche, die von unserer Schulsozialarbeiterin Frau Buck terminlich flexibel angeboten werden. Zusätzlich gibt es das Angebot von ihrer Kollegin Frau Bickici von der Sprechstunde Zukunft Beruf zur Beratung.
Berufecasting
nach individuellem Interesse
Im Februar findet seit 2018 jedes Jahr ein „Berufecasting“ zur Berufsorientierung an den beruflichen Schulen in Stuttgart statt. Unsere Schülerinnen und Schüler können im Stuttgarter Berufecasting in praxisorientierten und abwechslungsreichen Workshops Praxiserfahrungen in beruflichen Schulen sammeln und dabei rund 80 Ausbildungsberufe kennenlernen. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich passend zu ihren Kompetenzprofilen und ihren Interessen unterstützt durch vorbereitete Rückmeldungsgespräche in BO aktiv passende Ausbildungsberufe aus.
BOaktiv
Mit BOaktiv wird für Ihr Kind eine Kompetenzanalyse auf der Grundlage von Beobachtungsaufgaben, Simulationsspielen und Tests erstellt. Über die Ergebnisse der Kompetenzanalyse findet ein Austausch zwischen den Schüler*innen, der Lehrkraft und wenn möglich den Eltern statt. Daraus leiten sich schließlich individuelle Fördermaßnahmen ab. Kompetenzanalyse, Reflexion und Förderung bilden einen ganzheitlichen, spiralförmigen Prozess. Wir nutzen BOaktiv um die Schüler*innen gezielt mit Hilfe Ihrer Interessen, Kompetenzen durch BO-Maßnahmen Berufswahlkompetenz zu machen. Hierbei ist es auch entscheidend, dass alle Maßnahmen reflektiert und immer in den Prozess integriert werden. BOaktiv bietet eine hervorragende Plattform um die Schüler*innen strukturiert durch den Prozess zu führen.
Elternabende
zur Beruflichen Orientierung an der RSF
An zwei Elternabenden an der Realschule stehen Informationen zur Berufsorientierung im Mittelpunkt. Bei einem speziellen BO-Elternabend im 1. Schulhalbjahr in Klasse 8 wird eine Vertreterin der Arbeitsagentur eingeladen. Die Eltern werden hier über die BO-Konzeption der Schule und deren Zielsetzung informiert sowie über Möglichkeiten nach dem Realschulabschluss informiert. Der Elternabend im 2. Schulhalbjahr der Klasse 9 wird in Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur und einem Vertreter einer Firma (derzeit Firma Türenmann oder BW-Bank) durchgeführt. Frau Rinder liefert den Eltern spezielle Informationen zur Berufsorientierung und steht neben den verantwortlichen Fachlehrer*innen den Eltern für Fragen zur Verfügung.
Girls’Day
Mädchen-Zukunftstag
Eine Vielzahl von Unternehmen Betrieben, Forschungseinrichtungen und Institutionen laden am Girls'Day Schülerinnen für einen Tag zu einem Besuch ihrer Arbeitsstätten ein und öffnen ihre Labore, Büros und Werkstätten. Schülerinnen unserer Schule können in Eigeninitiative an einer der Veranstaltungen teilnehmen und werden vom Unterricht befreit.
Boys Day
Jungen-Zukunftstag
Jedes Jahr organisiert das bundesweite Netzwerk „Neue Wege für Jungs“ gemeinsam mit lokalen Initiativen den bundesweiten Boys Day – Jungen-Zukunftstag, an dem Jungen Berufsfelder kennenlernen sollen, in denen männliche Fachkräfte und Bezugspersonen gesucht werden und sehr erwünscht sind, zum Beispiel im sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Bereich. Dadurch soll das Berufswahlspektrum erweitert und ein Beitrag zu mehr Geschlechterdemokratie geschaffen werden, was von der Realschule Feuerbach ausdrücklich unterstützt wird. Schüler unserer Schule können in Eigeninitiative an einer der Veranstaltungen teilnehmen und werden vom Unterricht befreit.
Schaukästen
zur Berufsorientierung und digitale Infowand
In den zwei Schaukästen in unserem Schulhaus erhalten unsere Schüler*innen aktuelle Informationen über Tage der offenen Tür von Betrieben und weiterführenden Schulen, über mögliche Praktikumsplätze, offene Stellen und andere die Berufswahl betreffende Themen. Ebenso können unsere Schüler auf unserer digitalen Infowand diverse Ausbildungsstellenangebote und Bildungsangebote weiterführender Schulen ansehen.
MeisterPower
zur Vermittlung ökonomischer Kompetenz
„Ziel von MeisterPOWER ist es, Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I auf spielerische Weise ökonomische Kompetenzen zu vermitteln, Abläufe in Betrieben erfahrbar zu machen sowie einen realitätsnahen Einblick in Tätigkeiten von Handwerksberufen geben.“
Mitmachen Ehrensache
am Internationalen Tag des Ehrenamts
Am 05. Dezember findet jährlich der Aktionstag „Mitmachen-Ehrensache“ statt. Jugendliche jobben am Internationalen Tag des Ehrenamts einen Tag lang bei einem Arbeitgeber ihrer Wahl. Dieser Tag ist offizieller Praktikumstag der Realschule Feuerbach, so dass auch jüngere Schüler*innen bis zu acht Stunden für eine gute Sache arbeiten und nebenbei zum ersten Mal ein Berufsbild erkunden können.
Kooperation
mit der Deutschen Bahn
Die Deutsche Bahn AG bringt sich nicht nur als Partner an der Jobwall und durch Besuche im Rahmen von „Schule trifft Wirtschaft“ ein, sondern bietet unseren Schüler*innen vielfältige Möglichkeiten, mit den verschiedenen Ausbildungsberufen und Vertretern aus der Praxis in Kontakt zu kommen. So hatten wir im Rahmen von „Schule besucht Wirtschaft“, die Möglichkeit, einen Tag im Ausbildungszentrum in Plochingen zu verbringen. Für den Arbeitskreis SchuleWirtschaft in Zusammenarbeit mit der Südwestmetall organisierte die Deutsche Bahn eine Stellwerksführung für interessierte WBS-Lehrer*innen.
vocatium Stuttgart
Fachmesse für Ausbildung und Studium
Die Messe vocatium Stuttgart ist eine Fachmesse für Ausbildung und Studium des Instituts für Talententwicklung IfT und findet Anfang Juli in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle in Stuttgart statt. Hier sollen qualifizierte Kontakte zwischen Schüler*innen und Ausstellern zustande kommen.
Um eine möglichst passgenaue und qualitativ hochwertige Veranstaltung zu bieten, erhalten die Klassen mehrere Wochen vor der Messe von einem Team der Veranstalter einen vorbereitenden Informationsbesuch. Hierbei wird der Ablauf und das Anmeldeverfahren zu terminierten Einzelgesprächen erklärt. Etwa 14 Tage vor dem Messebesuch erhalten dann die Schüler*innen einen genauen Terminplan der einzelnen Gespräche, um sich so optimal auf die jeweiligen Firmen, weiterführenden Schulten etc. vorbereiten zu können.
Die Realschule Feuerbach besucht die vocatium seit ihrem Bestehen in Stuttgart jedes Jahr.
Ausbildungsmesse
in Feuerbach
Am 19. November 2015 fand zum ersten Mal in Kooperation mit der Bismarckschule (Werkrealschule) zwischen 18:00 und 21:00 Uhr die Ausbildungsmesse Feuerbach statt. In der Festhalle Feuerbach präsentierten sich 30 Aussteller (lokale Firmen und Handwerksbetriebe, überregionale Firmen wie Bosch, Lidl, Porsche, die Bundespolizei, die Stadt Stuttgart und auch weiterführende Schulen etc.) in einer offenen, stadtteilübergreifend beworbenen Veranstaltung. Die Teilnahme ist seitens der Realschule für die Schüler*innen der neunten Klassen verpflichtend, die Schüler*innen der Klassen 9 und 10 werden eingeladen. Ebenfalls eingeladen sind die Eltern der teilnehmenden Schüler*innen. Die Ausbildungsmesse hat sich in Feuerbach fest etabliert und findet regelmäßig im Jahresrhythmus statt.
Bildungspartnerschaft
mit der BW-Bank, Filiale Feuerbach
Ein Ziel der Bildungspartnerschaft ist es, den interessierten Schüler*innen in den Klassen 7 bis 10 (je nach Thema und Bedarf) einen Einblick in die Unternehmensstruktur eines Unternehmens wie beispielsweise einer Bank zu gewähren. In einem einwöchigen Betriebspraktikum soll für die Schüler*innen im kaufmännischen Ausbildungsberuf Bankkauffrau/-mann die Möglichkeit zur Berufserkundung geboten werden. Ein weiteres Ziel ist es, den Schüler*innen zu vermitteln, wie sie eine zeitgemäße und ansprechende Bewerbung/Online-Bewerbung erstellen können. Vertreter*innen der BW-Bank kommen als Expert*innen in den Unterricht und geben dort die praktische Unterstützung zur inhaltlich und formal korrekt gestalteten Bewerbung und Tipps für das Bewerbungsgespräch.
Bildungspartnerschaft
mit Bosch Sicherheitssysteme GmbH
Seit November 2010 besteht die Bildungspartnerschaft mit Bosch Sicherheitssysteme GmbH in Stuttgart Weilimdorf. Herr Graf, der Ausbildungsleiter im Bereich Technik, bietet unseren Schülerinnen und Schülern Praktikaplätze und exklusive Plätze für Mädchen beim Girls'Day an. Besonders interessant ist die Zusammenarbeit mit den Technikgruppen der Klassen neun. Diese besuchen gemeinsam mit Ihren Fachlehren das Ausbildungszentrum der Firma. An jeweils zwei Tagen wird der Technikunterricht in die Räume bei Bosch ST verlegt und eine Alarmanlage hergestellt. „Nebenbei“ lernen die Schüler*innen einen renommierten Ausbildungsbetrieb kennen, besuchen die Räumlichkeiten und die Kantine und erhalten so einen Einblick in die Ausbildungswelt.
Unterstützer
An dieser Stelle sei ein Dank an alle gerichtet, die uns bei der Berufsorientierung an der Realschule Feuerbach eine große Unterstützung sind:
- Agentur für Arbeit Stuttgart – Frau Höck, Frau Rinder, Herr Denzinger
- Baden-Württembergische Bank – Herr Kießling, Filialdirektor Filiale Feuerbach
- Berufsschulen Feuerbach – Schule für Farbe und Gestaltung, Schule für Holztechnik, Kerschensteinerschule, Luis Leitz Schule
- Bismarckschule, Frau Roller und Frau Zorn
- Neue Gymnasium Leibniz, Hr. Mak
- Berufsinformationszentrum Stuttgart
- Bosch Security Systems – Herr Graf und Herr Cornelius
- Bundespolizei – Frau Anwander und Herr Palfi
- Bezirksvorsteherin Feuerbach – Frau Klöber
- Freiwilligenagentur Stuttgart und deren Ausbildungspaten
- FORUM – Young Migrant Talent – Frau Rapp
- Handwerkskammer Region Stuttgart
- Herr Hück - Betriebsratsvorsitzender und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Porsche AG in Stuttgart – Schirmherr unserer Talent Company
- Humanity Foundation: Frau Larbig und Herr Piras
- Frau Buck – Schulsozialarbeit
- IHK Stuttgart: Frau Schumacher, Frau Schupeck und Frau Neuffer
- IFT Institut für Talententwicklung GmbH – Frau Altadill
- Mitmachen Ehrensache, Aktionsbüro Stuttgart – Frau Kircher
- Strahlemannstiftung – Herr Fischer, Frau Haupt, Herr Rettig, Frau Fischer, Herr Vogel, Frau Berhane
- Firma Türenmann – Herr Rehder, Herr Werner
- Firma Lidl – Frau Tschiwas
- Firma Caverion – Herr Gaszczyk
- Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg
- Deutsche Bahn AG – Frau Öfele
- Mitglieder des Steuerkreises des Arbeitskreises SchuleWirtschaft
- alle Firmen, Betriebe, Einrichtungen, Selbstständige …, die unseren Schülern die Möglichkeit geben, ein Praktikum zu absolvieren, sich in der Talent Company oder der Ausbildungsmesse engagieren
- alle ehemaligen Schüler, die uns bei Informationsveranstaltungen unterstützen
- alle beteiligten Lehrer
- ehemalige Schulleiter: Herr Schwalbe und Herr Rust
Stand: 12.01.2026
